Ambulantes Operieren

"Umhergehen, wandern" ist lt. Duden die Übersetzung des Wortes "ambulant" aus dem Lateinischen.

Im Sinne ambulanter Operationen ist damit gemeint, dass Patienten sowohl die Nacht vor als auch die Nacht nach der Operation zu Hause verbringen können. Dank des ständigen Fortschrittes bei Narkoseverfahren, Medizin-Technik und Operations-Verfahren können immer mehr Operationen unter ambulanten Bedingungen durchgeführt werden. Daraus ergeben sich Vorteile für den Patienten und Kosten können deutlich reduziert werden.

Das Ambulante Operieren ist die 3. Säule im Gesundheitswesen - neben der stationären Versorgung (Krankenhausaufnahme mit mindestens 1 Übernachtung) und der ambulanten Versorgung. Diese 3. Säule gewinnt wegen des Auftrages der Kostensenkung des Gesundheitsbudgets zunehmend an Bedeutung.

Um ambulante Operationen durchführen zu können müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Darüber hinaus ist jede Operation eine Individual-Entscheidung zwischen Arzt & Patient. Ebenso verhält sich dies bei der Entscheidung ob ein Eingriff unter ambulanten Bedingungen durchgeführt werden kann.

In Ländern wie z.B. den USA und England werden bereits rund 80 % der operativen Eingriffe unter ambulanten Voraussetzungen durchgeführt. Aber auch Deutschland verzeichnet in den letzten 10 Jahren eine deutliche Steigerung bei den ambulanten Operationen - und liegt bei etwa 37 %.

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